Portfolio-Arbeit steht für eine neue Lernkultur. Dabei sammeln Schüler/-innen über einen längeren Zeitraum hinweg Arbeiten, die ihre individuellen Bemühungen, Leistungen und Fortschritte widerspiegeln. Der Fokus des Unterrichts ist dabei nicht wie sonst üblich auf das Endprodukt gerichtet, sondern stärker auf den Lernprozess. Warum sich trotz enger schulorganisatorischer Grenzen der Versuch lohnt ...
Die Portfolio-Methode fördert zahlreiche Kernkompetenzen, erläutert Dieter Hoffmann in der September-Ausgabe von "Ernährung im Fokus", nämlich:Die Taktung des Schulalltags, die Lehrpläne und die räumlichen Gegebenheiten einer Schule sind vor dem Einführen zu prüfen. Denn sie haben Einfluss darauf, ob Lehrkräfte diese Methode an ihrer Schule erfolgreich einsetzen können oder nicht. Eine gute Vorbereitung und die Kooperation mit anderen Kollegen/-innen können jedoch zum Gelingen beitragen. Zudem gibt es mehrere Möglichkeiten, Portfolios im Unterricht zu handhaben. Hoffmann geht in seinem Beitrag auf diese Möglichkeiten ein und gibt Tipps für eine gute Planung. Denn, so schreibt er, es sei ein "Jammer", dass die Nutzen bringende Arbeitsmethode in der Unterrichtspraxis noch nicht stärker verbreitet sei.
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