Zur Inhaltsübersicht der Ausgabe 01/2008 von B&B Agrar
Trotz aller multimedialen Möglichkeiten sind Flip-Charts in der Moderation und Präsentation nicht mehr wegzudenken. Treffend und anschaulich gestaltet, ermöglichen sie eine persönliche und einprägsame Visualisierung.
Ein grundlegender Faktor für eine gute Präsentation ist der A + B Faktor, der Aufmerksamkeits- und Begeisterungsfaktor, so Elke Meyer, Trainerin und Beraterin, in der aid Fachzeitschrift B&B Agrar (01/2008). Denn dieser trägt entscheidend dazu bei, Neugierde zu wecken, die Einprägsamkeit der Inhalte zu steigern und Aussagen emotional werden zu lassen.
Für die Gestaltung der Flip-Charts* im Sinne des A + B Faktors rät Elke Meyer deshalb:
1) Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche!
2) Stellen Sie das Wesentliche in einem aussagekräftigen (oder auch witzigen bzw. provozierenden) Bild dar, um die Atmosphäre und vielleicht auch die Ernsthaftigkeit des Themas etwas aufzulockern.
3) Sorgen Sie für zusätzliche Stimulanzen und benutzen Sie Grafiken und Symbole, um Informationen hervorzuheben oder Aussagen zu verdeutlichen.
Ein weiteres Schlüsselelement, das ein Flip-Chart einprägsam und wirksam werden lässt, ist eine klare, einprägsame Struktur. Elke Meyer empfielt: Machen Sie sich ein Konzept und nutzen Sie ein immer wiederkehrendes Repertoire an Überschriften, Schriftgrößen, Absätzen, Abständen und Hervorhebungen für wichtige Informationen. Das Blatt sollte dabei als Ganzes proportional aufgeteilt sein. So lässt es sich besser anschauen. Dabei sollte man das fertige Chart bereits vorher im Kopf haben.
Als allgemeine Faustregel für die Gliederung gilt übrigens die Zahl sieben (+/ - 2). Denn mehr als fünf bis neun Elemente pro Flip-Chart können vom Gehirn nur schwer aufgenommen werden. Dies kann z. B. eine Überschrift und drei Hauptpunkte oder aber neun Unterpunkte auf der darauffolgenden Seite umfassen, aus denen sich eine leicht zu erfassende Kernaussage ergibt.
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